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THW-Jugend Fürth Im Playmobil FunPark am Stammsitz Zirndorf
Unter dem Motto der THW-Jugend "Spielend helfen lernen" machte Galeria Kaufhof mit einer THW-Sonderedition des Spielwarenherstellers Playmobil im Herbst 2006 bundesweit Werbung für das THW und die THW-Jugend. Anlass genug für die THW-Jugend Fürth, sich und seine Jugendarbeit vorzustellen. Monate vor dem Aktionstag wurden bei zahlreichen Vorbereitungstreffen die Möglichkeiten und Aktionen geplant. Wie sich am Ende herausstellen sollte, war das Ergebnis die Arbeit in jeden Falle Wert gewesen. Die Firma Playmobil hatte bereits Wochen vor dem "blauen Aktionstag" in Playmobil-Infoheften und den Medien die Werbetrommel gerührt und tausende Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, bei herrlichstem Spätsommer-Wetter den Besuch im Playmobil FunPark mit der Möglichkeit zu verbinden, sich über das THW und die THW-Jugend zu informieren. Am frühen Morgen des 29. September 2006 rollte gegen 6 Uhr eine lange Fahrzeugkolonne, bestehend aus mehreren GKWs, einem 28-Tonnen-Autokran, Bergeräumgerät auf Tieflader, Kippern, Einsatzboote und mehreren MTWs Richtung Playmobil FunPark in Zirndorf. Mit diesem Aufgebot an Fahrzeugen und Ausstattung deckte der OV Fürth annähernd mit seinem STAN-Gerät und sonstiger Ausstattung das identische Angebot, wie es in den Playmobil-Spielesets zu erwerben war, ab. Neben den 50 Junghelferinnen und Junghelfern der Jugendgruppe Fürth waren auch zahlreiche Helfer und Führungskräfte der beiden Technischen Züge mit dabei. Die THW-Jugend-Aktionsfläche wurde im Eingangsbereich des FunParks errichtet. Besucher ließen sich unter anderem beim neuen GKW I, THW-Einsatzboot und Zugtrupp-MTW von erfahrenen THWlern die Gerätschaften und Ausstattung zeigen und erklären. Außerdem wurde ein "Probesitzen im Einsatzfahrzeug" und das Anprobieren der THW-Einsatzbekleidung angeboten. An mehreren "Mitmach-Stationen" konnten die Besucher unter fachkundiger Aufsicht unter anderem die Hebekissen mit 40 Tonnen Tragkraft bedienen und eine Last anheben, sich im Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät Schere und Spreizer versuchen sowie die Hydropresse ausprobieren. Wer keine Höhenangst hatte, bewies sein Können am Kistenklettern. Mit dem Einsatzgerüstsystem wurde ein siebeneinhalb Meter hoher Turm errichtet, an dem die Kletterer durch geschulte Betreuer gesichert, emporklettern konnten. Nicht nur die jungen FunPark-Besucher zeigten hier ihr Geschick - auch bei Eltern und FunPark-Mitarbeitern war der Turm heiß begehrt. Die Warteschlange riss während des gesamten Tages niemals ab. Nicht weniger hatten die Betreuer des Bergungsräumgerätes zu tun. Am Bergungsräumgerät wurde die Schaufel durch das Anbaugerät "Zweischalengreifer" ersetzt und die Joystick-Fernbedienung angeschlossen. Die Geschicklichkeitsaufgabe bestand für die Besucher nun darin, zwei Holzstämme mit dem Zweischalengreifer übereinander zu stapeln, ohne dass diese umfielen. Die über den Tag verteilten "Einsatz-Shows" stellten sich als Publikumsmagnet heraus. Binnen weniger Minuten waren die zahlreichen Plätze im "HOB-Center" von neugierigen Kindern und Jugendlichen besetzt, die ihre Eltern im Schlepptau hatten. Einsatzszenario war die Explosion in einem Wohnhaus. Ein verletzter Bewohner wurde von einem herabstürzenden Deckenteil begraben. Mittels schwerem Bergungsgerät und dem Einsatz der Hebekissen musste der Verletzte von den Fürther Junghelferinnen und Junghelfern schonend geborgen und eine Erstversorgung durchgeführt werden. Die Bergung des Verletzten erfolgte unter Zuhilfenahme der Höhenrettungs-Ausrüstung "Rollgliss" und anschließenden Ablassens über eine aus Steckleiterteilen errichtete schiefe Ebene. Da die Explosion am späten Abend angenommen wurde, durfte natürlich die Ausleuchtung und weiträumige Absperrung der Einsatzstelle nicht fehlen. Die Zuschauer erhielten während den Einsatzshows durch den Fürther BÖH, Levent Weber, fachkundige Informationen zum Ablauf und neugierige Kinder hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Bundesjugendleiter Michael Becker und seine Familie folgte der Einladung aus Fürth und verbrachte den "blauen Aktionstag" gemeinsam mit den Fürther Junghelferinnen und Junghelfern. Er machte sich selbst ein Bild und zeigte sich überaus beeindruckt von der Präsentation, der Einsatzshow und dem Ablauf des Aktionstages im Playmobil FunPark. Im Playmobil-Shop mussten die Regale stündlich mit neuen THW-Sets aufgefüllt werden - bereits am frühen Nachmittag waren die Schlüsselanhänger im THW-Playmobil-Design ausverkauft und zahlreiche THW-Sets wechselten den Besitzer. Ein herzliches Dankschön an Dieter Stern, GF Hof/LV BY, der hier die ersten Kontakte geknüpft und die Weichen für eine gelungene Präsentation gestellt hatte.
Marco Hämmer |
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 Ortsverband FürthBundesland und THW-Landesverband: Bayern  Im FunPark war "das THW los" und dieser damit um eine allerdings zeitlich begrenzte Attraktion reicher.
 "Mama, ich möchte eine Verkehrskontrolle durchführen!"
 Im FunPark war es möglich: Sich fühlen, als wäre man schon beim THW.
 Gut gesichert wurde der Kistenstapel Stück für Stück erhöht.
 Bundesjugendleiter Michael Becker und die Seinen waren im Zentrum des Playmobil-Universums.
 Mehrmals täglich zeigten die Junghelfer in der gut besuchten Halle ihr Können.
 Mit Hilfer der Hebekissen konnte der "Verletzte" fachmännisch geborgen werden.
 Auch wenn viele Augenpaare folgen: Nervosität wäre fehl am Platze gewesen.
 Erstaunen darüber, wie feinfühlig mit kraftvoller Technik umgegangen werden kann.
 Eine Fahrzeugschau rundete die Veranstaltung ab.
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