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THW-Jugend Weiden "Auf nach Hoya zum Lehrgang!"
Am Sonntag, den 27. Juli 2003, machten sich sieben Junghelfer der THW-Jugend Weiden mit ihrem Jugendbetreuer German Bürger auf den Weg nach Hoya, um bis zum 01.03.03 an der dortigen THW-Bundesschule (BuS) den Junghelferlehrgang H 150 zu belegen. Nach der offiziellen Fahrzeugübergabe auf dem Landesjugendlager in Fürth durch den Staatssekretär Fritz Rudolf Körper, konnte es um 17:30 Uhr Richtung Norden losgehen. Um 23:00 Uhr kamen die Jugendlichen mit ihrem neuen Jugend-MTW an der Bundesschule an. Am Montag begann der Lehrgang mit der Begrüßung durch die Herren Wiedemeyer und Korth. Zusammen mit der THW-Jugendgruppe aus Eisenach wurde vormittags im Lehrsaal der theoretische Teil der nachfolgenden Ausbildungen durchgesprochen. Nach dem Mittagessen begaben sich die insgesamt 13 Teilnehmer auf den Landübungsplatz (LÜPL) der BuS und übten zunächst mit dem Ausbilder Herrn Wiedemeyer Stiche + Bunde, bevor es dann an den Bau eines Bocksprengwerksteges ging. Das Binden dieses Steges forderte einiges an Geschick, bereitete den THW-Jugendlichen aber auch eine Menge Spaß. Für Dienstag Vormittag war die Fertigstellung des Bocksprengwerkstegs und der Bau eines Zweibocksteges geplant. Zum Abschluss des Bereiches "Behelfsmäßige Übergänge" erhielten die Junghelfer noch einen Crashkurs für das Rohrbaugerüst der Firma Layher.
Nachmittags ging es an den Wasserübungsplatz (WÜPL). Dieser liegt an der Weser auf einem alten Gutshof, etwa zehn Kilometer von Hoya entfernt. Zusammen mit dem Ausbilder Herrn Korth wurde zunächst das RSB-Boot und ein 10-Mann-Schlauchboot, von allen etwas respektlos "Gummi-Ente" genannt, zu Wasser gelassen. Zuerst mussten die Jugendlichen mit Muskelkraft auf der Weser paddeln, die beiden Jugendbetreuer überwachten das Geschehen mit dem motorisierten RSB-Boot. Auch das "Treideln" (ziehen des Schlauchbootes vom Ufer aus) wurde kräftig geübt. Am Mittwoch Morgen bekam die "Gummi-Ente" einen Motor verpasst, wodurch sich mit beiden Booten das motorisierte Fahren auf Binnengewässern üben ließ. Nach der Mittagspause konnte das Erlernte während einer gut 40 Kilometer langen Weser-Bootstour angewendet werden. Mit beiden Wasserfahrzeugen wurde zunächst geschleust und auch auf dem Wasserweg mussten Verkehrszeichen sowie Gegenverkehr beachtet und weitere Regeln eingehalten werden. Im Verlauf der Fahrt waren zudem einige Manöver angesagt, beispielsweise "Wende über Backbord" oder "Rückwärtsfahrt mit Wende über Steuerbord".
Vor dem Abendessen legten die Boote direkt in Hoya an und nach der Pause wurde die Rückfahrt zum WÜPL angetreten. Donnerstag vormittags wurden die beiden Wasserfahrzeuge wieder aus dem Wasser geholt und gesäubert. Zum Ausklang des Junghelferlehrgangs H150 an der BuS Hoya fuhren schließlich beide Jugendgruppen am Nachmittag nach Bremen, um die Stadt zu besichtigen. Am Freitag hieß es, Abschied zu nehmen. Die Jugendgruppe aus Eisenach trat die Heimreise an, die Weidener Junghelfer fuhren weiter zum THW OV Eckernförde.
Andreas Duschner |
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 Ortsverband WeidenBundesland: Rheinland-Pfalz  Junghelfer auf Bocksprengwerksteg
 Gruppenfoto vor dem errichteten Zweibocksteg
 THW-Schlauchboot auf der Weser
 Ausbildung: Fahren auf Binnengewässern
 "Treideln" (= Wasserfahrzeug vom Ufer aus stromaufwärts ziehen)
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